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Wir haben Petra und Rebekka gefragt. Sie helfen Eltern bei der Planung von Kinderzimmern und richtet in unserem Showroom in Köln die Kojen ein. Vom Kinderbett bis Kuscheldecke und Teppich bis Tapete stimmen sie alles aufeinander ab. Dabei verlieren sie die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder und Eltern nie aus den Augen. Denn schließlich sind die es ja die sich rundum wohlfühlen sollen.

 

Wie aber machen Petra und Rebekka das?

 

Am Anfang steht das Kind. Wenn wir für Kunden plane reden wir erst über den oder die Zimmerbewohner. Wenn wir Kojen plane überlegen wir uns für wen das Zimmer sein soll.

– Wie viele Kinder wohnen in dem Zimmer und in welchem Alter sind Sie?

– Welche Hobbys haben sie?

– Was mögen sie gerne?

– Haben sie Lieblingsfarben oder besondere Wünsche?

– Gibt es Gewohnheiten oder ein Handicap das berücksichtigt werden muss?

 

Aus der Beantwortung dieser Fragen ergeben sich oft schon erste Gestaltungsansätze. Beispielsweise wird man für ein Kind dessen absolute Lieblingsfarbe grün ist kein hellblaues Zimmer planen und ein Baby braucht ein sicheres Kinderbett.

Als zweites betrachte wir den Raum mit all seinen Gegebenheiten.

– Gibt es Dachschrägen?

– Wo sind die Fenster und wie groß sind sie?

– Wie viele Heizkörper, Steckdosen, Lichtschalter sind im Zimmer und in welcher Höhe?

–  In welcher Wand ist die Zimmertür und in welche Richtung öffnet sie sich?

 

Alle Angaben werden in einen Grundrissplan eingetragen. Soll nur ein Teil eines Raum geplant werden wird dennoch das ganze Zimmer aufgenommen, denn es ist wichtig die Planung mit dem Rest des Raum abzustimmen.

Der dritte wichtige Punkt ist die Bedarfsabfrage.

– Was möchten die Eltern?

– Wieviel Stauraum wird benötigt?

– Sind mitwachsende Möbel gewünscht, die bei Bedarf umgebaut und verändert werden können?

– Muss ein Schreibtisch ins Zimmer?

 

Die Planung erfolgt eigentlich von groß nach klein. Erst werden die Möbel im Raum platziert. Dabei werden verschiedene Möglichkeiten getestet und deren Raumwirkung überprüft.

Wie sind die Proportionen des Zimmers, wenn das Bett rechts oder gegenüber der Tür steht? Bleibt genug Platz vor dem Schrank um Türen zu öffnen, oder hat der Schreibtisch eine gute natürliche Beleuchtung?

Sind die Möbel platziert, geht es an das „weiche“ Design, dass die Stimmung der Zimmer prägt. Vor allem Farben und Materialien sind hier entscheidend. Petra und Rebekka motivieren die Eltern locker an die Gestaltung zu gehen. Das Zimmer soll Freude machen, eine Phantasiewelt sein in der man sich Wohl- und zu Hause fühlt. Da das weiche Design leicht änderbar ist, kann man hier ruhig mutig sein und nicht zu perfekt.