Produktentwicklung

Eine Geschichte aus der Praxis

Wie  sinnvoll und funktional ein Produkt ist, entscheidet sich vor allem durch den Designprozess.

Die Idee ist nur ein Teil davon.

Bis ein Teil die Produktreife hat sind viele Schritte nötig. Erst dann kann es in das Angebot eines  renommierten KITA-Ausstatters kommen.

 

GESAGT-GEBAUT?

In diesem Beitrag zeigen wir an einem Beispiel den Weg zu Produkt. Für frische Ideen bieten wir gelegentlich Studenten die Möglichkeit, ihre Abschlussarbeit zusammen mit de Breuyn zu erstellen. Dabei begleitet unser Design Team die Studenten durch die gesamte Entwicklung. Eine besonders gute Arbeit trägt dann auch Früchte, wenn wir uns entscheiden, das Stück auch zu produzieren.

„Gute Idee, wird gemacht, gleich 1000 Stück, das wird der Renner“

Ganz so einfach ist die Produktentwicklung nicht.

Eine Studentin, wir nennen sie hier INA,  hatte die Aufgabe, Spielmöbel für Kinder bis 3 Jahren zu entwickeln.

Im Vordergrund stand dabei die motorische Entwicklung der Kinder zu fördern .

Zunächst musste INA die Bedürfnisse der Kleinkinder kennenlernen und verstehen. Dabei musste sie Anatomie und Entwicklungsstufen studieren. Ihre Studien und Tabellen findet ihr unten.

Die für die Arbeit wesentlichen wissenschaftlichen Aspekte hat sie dann in Moodboards und Tabellen zusammengefasst.

Sicherheit +

Bei Produkten für Kitas gibt es außerdem viele strenge Vorgaben zur Sicherheit. Begriffe wie Speichelfest, Klemmstelle und Fallhöhe müssen beachtet werden.

Die de Breuyn Produkte erfüllen darüberhinaus einen weiteren Anspruch. Umweltverträglichkeit, Langlebigkeit und hochwertige Verarbeitung gehören für uns selbstverständlich dazu. Dazu findet ihr hier noch mehr Infos über:

– unser Unternehmen

– Kindermöbel Expertentipps 

Produktentwicklung heißt auch Ideensammlung

Unter all diesen Vorgaben wurden von INA mehrere Ideen entwickelt und erste Muster erstellt.

Letztendlich haben wir uns gemeinsam für die Idee einer „Krabbellandschaft“ aus Modulen entschieden

Die Spielelemente sollten auch auch die Feinmotorik ansprechen. Damit war der geforderte Anspruch an eine wissenschaftliche und praktisch orientierte Arbeit erfüllt.

Überprüfung der Produktidee

Als Praxistest ließ INA Kita-Kinder mit den Mustern spielen. Sie beobachtete das Verhalten und die Reaktionen der Kinder. Für weiteres Feedback stellte INA ihre Konzeptidee Fachleuten wie Erziehern, Professoren und Spielzeugproduzenten vor .

Erkenntnisse sammeln

Die in dieser Testphase erlangten Erkenntnisse flossen in die weitere Produktentwicklung ein. Spätestens zu diesem Zeitpunkt mussten Entscheidungen gefällt werden. Alle offenen Fragen zum richtigen Material, zur Verarbeitung und zur Auswahl eines Farbkonzepts mussten nun beantwortet werden.

Prototypen – Ein wichtiger Baustein der Produktentwicklung

Alle Entscheidungen fanden in enger Abstimmung mit unserem Designteam, den Tischlern und de Breuyn als möglichen Produzenten statt. Als nächster Schritt stand die Erstellung eines Prototyps in der Tischlerei de Breuyn an. Dabei hieß es selbst Hand anlegen.

Die nächste Tesphase

Dieser Prototyp wurde erneut von Kita-Kindern von 1-3 Jahren jeder nur erdenklichen Prüfung unterzogen. Der Test war sehr erfolgreich, das Modell wurde bespielt und fesselte die Aufmerksamkeit aller Kleinkinder.

Auch das neuerliche Feedback der Erzieher fiel sehr positiv aus.

 

Produktentwicklung

Die ganze Arbeit hat Früchte getragen

Nach Abschluss und Berwertung wurde im Hause beschlossen:

De Breuyn nimmt die Krabbellandschaft in das Kitaprogramm auf und produziert sie für Kleinkinder-Gruppen in Kingergärten und Kitas.

By the way: INA hat ihre studentische Aufgabe mit sehr guten Noten abgeschlossen.