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Spielend lernen in Bewegung, bitte!

 

Spielen. Kinder wollen spielen, am liebsten den ganzen Tag. Bewegung ist das Tor zur Welt und macht schlau! Kindheit ist die Zeit, in der ein Kind möglichst unbeschwert und voller Lebendigkeit, Leichtigkeit und Freude heranwächst. Kindheit ist Bewegung, Spiel und Fantasie.

 

Dieses Bedürfnis nach Bewegung ist total wichtig und richtig und auch hier zu Hause versuchen wir diesem Bewegungsdrang ebenfalls gerne nachzukommen. Im bewegten Spiel begreifen und erkunden Mini-Menschen das Leben und lernen dabei so unendlich viel.

Neulich fragte ich unsere Frieda, warum denn im KiTa-Flur im Moment keine Basteleien von ihr hängen würden. „Mama, ja weil ich eben lieber mit Paul spiele als male und bastle. Ist doch klar!“ Dabei bastelt unser Mini- Menschen-Mädchen eigentlich auch ganz gerne. Wenn sie aber mit ihrem liebsten Freund zusammen ist, kommt ihr nur Spielen in den Sinn – bestenfalls ganz bewegungsintensiv. Und weil Bewegung für unsere Kinder so viel mehr ist, sind wir auch echte Fans der de Breuyn Kindermöbel. Dank ihrer Bauweise machen sie jede veränderte Lebenssituation und jeden Wandel im Kinderzimmer problemlos mit und kommen dem enormen Bewegungsdrang unserer Kinder total entgegen. Im Spielbett zum Beispiel kann wird sich keineswegs nur ausgeruht, sondern auch getobt, geklettert und gespielt.

Unser Laute-Hüpfekästchen

Für uns Erwachsene ist der Aspekt des spielenden Lernens nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich, verbinden wir „lernen“ oft nur mit einer sitzenden Tätigkeit am Schreibtisch. Dabei ist doch wissenschaftlich erwiesen, dass sich theoretische Lerninhalte bei Kinder besser festigen, wenn sie diese in Bewegung kennengelernt haben. Lesen, Schreiben und Rechnen ist wichtig und tatsächlich wird bereits bei den meisten Kindern ab dem 4. Lebensjahr das Interesse an Buchstaben und Zahlen immens groß.

Wenn wir als Eltern diese sensible Phase der kindlichen Entwicklung nutzen, können unsere Mini-Menschen gerade in dieser Zeit ganz tolle Vorläuferfertigkeiten zum Lesen, Schreiben und Rechnen erwerben. Wichtig ist dabei aber, dass es bestenfalls ein Lernen mit dem ganzen Körper ist und dass sich der Körper dabei ausdrücklich bewegen darf. Wir haben euch heute mal ein schönes Bewegungsspiel mitgebracht, die unsere Frieda total liebt und gerne spielt.

Und wie geht es?

Für dieses Spielchen benötigt ihr lediglich Straßenmalkreide und eine wenig befahrende Straße. Mit der Kreide malt ihr viele bunte Kästchen mit den Lauten unseres ABCs. Die Anordnung der Kästchen ist dabei völlig egal und kann ganz nach euren Wünschen und eurer grenzenlosen Fantasie umgesetzt werden. Wir bevorzugen dabei immer ein einfaches, großes Feld, damit man von den unterschiedlichen Positionen mit einem oder zumindestens nur wenigen Sprüngen auch viele andere Laute erreichen kann. Dann kann es auch schon losgehen und das tollste ist, dass es ist für so viele Schwierigkeitsstufen veränderbar ist. Ihr könnt…

 

•   verschiedene, einfache Wörter oder Namen auf große Pappen schreiben und eure Kids sollen die Laute nacheinander   wiedererkennen und abhüpfen. Dabei könnt ihr den Laut aussprechen, damit sich dieser festigt.
•  euer Mini-Mensch hört den Anfangslaut unterschiedlicher Wörter heraus. „Mit welchem Buchstaben beginnt Maus?“ – mit „M“ und hüpft auf das richtige Kästchen. Voraussetzung wäre hier dann allerdings, dass die Laut-Buchstabenzuordnung schon etwas klappt.
•  euer Mini-Mensch hört einzeln alle Laute unterschiedlicher Wörter heraus und hüpft diese ab.
•  euer Mini-Mensch überlegt sich selbst Wörter, hüpft die Laute und ihr Erwachsenen könnt das Wort erraten.

Alternativ kann man auch eine Straße oder einen Waldweg aufmalen, auf dem dann die Laute in Häuser oder Bäumen versteckt sind. Die Kids fahren dann mit dem Auto oder hoch zu Ross die Buchstaben ab. Erfahrungsgemäß ist es für Kinder übrigens immer am schönsten, wenn nicht nur die Erwachsenen die „Lehrer“ sind und die nächste Aufgabe stellen, sondern immer abwechselnd gespielt wird und sie sich auch Aufgaben ausdenken dürfen. Spiel und Bewegung muss in unserer oftmals sehr „lernorientierten“ Gesellschaft also nicht zwangsläufig auf der Strecke bleiben. Wir Erwachsene dürfen ruhig mal etwas kreativ werden und dem kindlichen, verspielten Lernen entgegenkommen. Ich freue mich, euch bald noch ein paar einfache, bewegungsfreudige Lieblingslernspiele unserer Frieda vorstellen zu dürfen.
Wusstet ihr eigentlich, wie wichtig Bewegung für das Lernen unserer Kinder ist? Kennt ihr vielleicht auch schöne Bewegungsspiele, mit denen Mini-Menschen Vorläuferfertigkeiten zum Lesen, Schreiben oder Rechnen kennen lernen können?

Julia mit Frieda

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